Alles über Amalgamausleitung

Alles über Amalgamausleitung

Bei einer Amalgamausleitung werden alle deine Amalgamfüllungen entfernt und anstelle der Amalgamfüllungen Zementfüllungen oder Kunststofffüllungen gemacht. Dein Körper soll dadurch von Amalgam und Schwermetallen befreit werden und dadurch entgiftet und entlastet werden.

Welche Medikamente werden zur Amalgamausleitung verwendet?

Es werden ausschließlich in der Natur vorkommende Mittel eingenommen, wie Chlorella-Algen, Bärlauch und Koriander.
Da die giftigen Stoffe, insbesondere die Schwermetalle nur sehr langsam ausgeschieden werden, müssen die Medikamente zur Amalgamausleitung über längere Zeit eingenommen werden. Außerdem wird der Körper bei der Amalgamausleitung unterstützt, wenn der Mineralienhaushalt aufgefüllt ist. Dafür empfehlen Zahnärzte die Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin B12, oder Vitamin B Komplex.
Am Tag der Amalgamausleitung und am Tag davor empfehlen Zahnärzte viel Milch zu trinken und unterstützend Chlorella-Algen zu sich zu nehmen. Chlorella-Algen sind ein schonendes und wirksames Medikament zur Ausleitung. Auch Bärlauch, als Pesto oder als Tinktur helfen dabei das Quecksilber aus dem Bindegewebe zu mobilisieren.

Anzeige

Chlorella Alge

Anzeige

Bärlauch-Urtinktur

Wie nehme ich Chlorella und Bärlauch ein?

Es empfiehlt sich 2 bis 4 g Chlorella täglich zusammen mit 30 bis 50 Tropfen Bärlauchtinktur einzunehmen. Anstelle der Bärlauchtinktur können auch 3 bis 6 Esslöffel Bärlauchpesto, am besten auf 2 bis 3 Mal am Tag verteilt zu den Mahlzeiten mit reichlich Wasser eingenommen werden. Bärlauch hat Schwefelverbindungen, die an Quecksilber binden und es in das Blut transportieren. Über die Nieren kann Quecksilber dann ausgeschieden werden.

Wie geht es weiter wenn die Amalgamfüllungen entfernt wurden?

Da sich noch Quecksilber im Bindgewebe und in den Zellen befindet muss weiterhin Chlorella und Bärlauch eingenommen werden.
Zunächst werden 2 bis 4 Gramm Chlorella-Alge täglich eingenommen und die Dosis wird langsam bis zur Verträglichkeitsdosis erhöht. Wenn die Alge zu viel Schwermetalle mobilisiert, kann es zu Schwindel, Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, grippeartige Beschwerden, Blähungen, depressive Verstimmungen kommen. Diese Dosis behält man 1 Woche lang bei und verteilt sie am besten auf 2 bis 3 Portionen am Tag, die man bevorzugt zum Essen oder 30 Minuten vor einer Mahlzeit zusammen mit viel Wasser zu sich nimmt.
Am 9. Und 10. Tag wird die Chlorella-Einnahme auf das 10fache der Verträglichkeitsdosis erhöht und auch die Bärlauchtinktur wird auf täglich 30 bis 50 Tropfen erhöht.
Am 11. Und 12. Tag wird eine Pause eingelegt.
Ab dem 13. Tag wird wieder die Verträglichkeitsdosis eingenommen.
Durch den Wechsel der Dosierungen kann mit weniger Nebenwirkungen ausreichend Quecksilber ausgeschieden werden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass je niedriger die verträgliche Dosis ist, umso stärker ist das Bindegewebe mit Quecksilber belastet.

Wie wird die Zelle von Amalgam und Schwermetallen befreit?

Mit Hilfe von Koriander kann die Zelle von Quecksilber befreit werden. Korianderkraut darf jedoch erst eingenommen werden, wenn das Bindegewebe frei von den Schwermetallen ist. Es wirkt nur frisches Korianderkraut oder eine Tinktur aus der frischen Pflanze. Der Wirkstoff kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und im Gehirn die Ionenkänälchen in den Nervenzellmembranen öffnen, so dass in der Zelle gebundenes Quecksilber nach außen transportiert werden kann. Das funktioniert jedoch nur, wenn von dem Schwermetall mehr im inneren als außerhalb der Zelle vorhanden ist. Daher muss vorher das Bindegewebe mit Chlorella und Bärlauch entgiftet worden sein, bevor das Korianderkraut eingenommen werden darf.
Koriander kann in kurzer Zeit Quecksilber in das Bindegewebe verschieben. Bei Überdosierung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Es sollte immer zusammen mit Bärlauch und Chlorella eingenommen werden, damit das aus den Zellen frei gewordene Quecksilber im Bindegewebe auch abtransportiert werden kann. Solange noch Amalgamfüllungen vorhanden sind, darf es nicht eingenommen werden, da der Organismus durch das Hin- und Herschieben des Metalls im Zentralnervensystem mit den entsprechenden Symptomen belastet wird.

Anzeige

Koriander Urtinktur Ceres

Wie nehme ich den Koriander ein?

Zunächst sollen maximal 2-3 Tropfen Koriandertinktur 1 – 3 mal täglich eingenommen werden. Sofern keine Schwermetallsymptome, wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Depressionen auftreten, kann man langsam die Dosierung erhöhen auf zunächst 3 mal täglich 10 Tropfen bis 3 mal täglich 30 Tropfen. Die Tropfen sollen auf die Zunge gegeben werden und so lange wie möglich im Mund behalten werden, bevor man sie hinunterschluckt. Sollte die Dosis zu hoch sein und Nebenwirkungen eintreten empfiehlt es sich die Dosis wieder zu reduzieren.

Was ist das Resultat einer Amalgam-Ausleitung?

Die Empfindungen während und nach der Entgiftungsbehandlung sind sehr unterschiedlich.
Sie reichen von gar keinen Empfindungen bis hin zur einer erheblichen Erleichterung, einem Gefühl von Lebensfreude und Gesundheit.

Welche Alternativen gibt es zu dieser Behandlung?

DMPS ist ein Chelatbildner und sehr effektiv. Die auftretenden Befindlichkeitsstörungen sind deutlich stärker.

Anzeige
War das hilfreich?

Drücke auf den Stern um zu bewerten

Durchschnittsbewertung / 5. Anzahl der Stimmen:

Es tut uns Leid, dass Dir der Artikel nicht gefallen hat.

Welche Frage vermisst du?

LiebeZähne.de

Kommentare sind geschlossen.