Amalgam ausleiten: So wirst du das Quecksilber los

Amalgam ausleiten: So wirst du das Quecksilber los

Besitzt du Amalgam-Füllungen in deinem Mund und du die ersten negativen Auswirkungen des Quecksilbers aus dem Amalgam machen sich bemerkbar, in Form von chronischen Schmerzen? Dann ist als schnelle Handlungsempfehlung immer wieder von der Amalgamausleitung die Rede.

Was ist eine Amalgamausleitung?

Ziel einer Amalgamausleitung ist es, deinen Körper von Amalgam und anderen Schwermetallen zu befreien, zu entgiften und in Folge zu entlasten. Durch die Schwermetalle im Körper kann es zu chronischen Schmerzen im Knie, im Kopf, an den Gelenken kommen. Oft ist den Patienten nicht klar, dass es einen Zusammenhang zwischen Amalgamfüllungen und den chronischen Schmerzen gibt. Um das Amalgam und die Schwermetalle auszuleiten wird zu folgenden Methoden gegriffen:

  1. Bestehende Amalgam-Füllungen entfernen: Im Rahmen einer Amalgamausleitung werden alle deine Amalgamfüllungen entfernt und diese durch Zementfüllungen oder Kunststofffüllungen ersetzt.
  2. Entgiftung: Zuvor wie auch anschließend wird durch Einnahme bestimmter Lebensmittel und Medikamente das im Körper festgesetzte Quecksilber, das seinen Ursprung im Amalgam findet, die Schwermetall-Ausleitung gefördert. Die Hausmittel sollten dafür über einige Monate regelmäßig eingenommen werden.

Welche Medikamente oder Lebensmittel werden zur Amalgamausleitung verwendet?

Zur Amalgamausleitung werden ausschließlich in der Natur vorkommende Mittel eingenommen, wie Chlorella-Algen, Bärlauch und Koriander.
Da die giftigen Stoffe, insbesondere die Schwermetalle nur sehr langsam ausgeschieden werden, müssen die Medikamente zur Ausleitung des Amalgams über längere Zeit eingenommen werden. Der Körper wird außerdem bei der Amalgamausleitung unterstützt, wenn der Mineralienhaushalt aufgefüllt ist. Dafür empfehlen Zahnärzte die Einnahme von Vitaminen und Nahrungsergänzungsmittel, wie Vitamin B12, oder Vitamin B Komplex.
Am Tag der Amalgamausleitung und am Tag davor empfehlen Zahnärzte viel Milch zu trinken und unterstützend Chlorella-Algen zu sich zu nehmen. Chlorella-Algen sind ein schonendes und wirksames Medikament zur Ausleitung. Auch Bärlauch, als Pesto oder als Tinktur helfen dabei das Quecksilber aus dem Bindegewebe zu mobilisieren.

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Chlorella Alge

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Bärlauch-Urtinktur

Wie nehme ich Chlorella und Bärlauch ein?

Es empfiehlt sich 2 bis 4 g Chlorella täglich zusammen mit 30 bis 50 Tropfen Bärlauchtinktur einzunehmen. Anstelle der Bärlauchtinktur können auch 3 bis 6 Esslöffel Bärlauchpesto, am besten auf 2 bis 3 Mal am Tag verteilt zu den Mahlzeiten mit reichlich Wasser eingenommen werden. Bärlauch hat Schwefelverbindungen, die an Quecksilber binden und es in das Blut transportieren. Über die Nieren kann Quecksilber dann ausgeschieden werden.

Wie geht es weiter wenn die Amalgamfüllungen entfernt wurden?

Da sich noch Quecksilber im Bindgewebe und in den Zellen befindet muss weiterhin Chlorella und Bärlauch eingenommen werden.
Zunächst werden 2 bis 4 Gramm Chlorella-Alge täglich eingenommen und die Dosis wird langsam bis zur Verträglichkeitsdosis erhöht. Wenn die Alge zu viel Schwermetalle mobilisiert, kann es zu Schwindel, Übelkeit, Sodbrennen, Durchfall, Kopfschmerzen, Müdigkeit, grippeartige Beschwerden, Blähungen, depressive Verstimmungen kommen. Diese Dosis behält man 1 Woche lang bei und verteilt sie am besten auf 2 bis 3 Portionen am Tag, die man bevorzugt zum Essen oder 30 Minuten vor einer Mahlzeit zusammen mit viel Wasser zu sich nimmt.
Am 9. Und 10. Tag wird die Chlorella-Einnahme auf das 10fache der Verträglichkeitsdosis erhöht und auch die Bärlauchtinktur wird auf täglich 30 bis 50 Tropfen erhöht.
Am 11. Und 12. Tag wird eine Pause eingelegt.
Ab dem 13. Tag wird wieder die Verträglichkeitsdosis eingenommen.
Durch den Wechsel der Dosierungen kann mit weniger Nebenwirkungen ausreichend Quecksilber ausgeschieden werden.
Zusammenfassend kann man sagen, dass je niedriger die verträgliche Dosis ist, umso stärker das Bindegewebe mit Quecksilber belastet ist.

Wie wird die Zelle von Amalgam und Schwermetallen befreit?

Mit Hilfe von Koriander kann die Zelle von Quecksilber befreit werden. Korianderkraut darf jedoch erst eingenommen werden, wenn das Bindegewebe frei von den Schwermetallen ist. Es wirkt nur frisches Korianderkraut oder eine Tinktur aus der frischen Pflanze. Der Wirkstoff kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden und im Gehirn die Ionenkänälchen in den Nervenzellmembranen öffnen, so dass in der Zelle gebundenes Quecksilber nach außen transportiert werden kann. Das funktioniert jedoch nur, wenn von dem Schwermetall mehr im inneren als außerhalb der Zelle vorhanden ist. Daher muss vorher das Bindegewebe mit Chlorella und Bärlauch entgiftet worden sein, bevor das Korianderkraut eingenommen werden darf.
Koriander kann in kurzer Zeit Quecksilber in das Bindegewebe verschieben. Bei Überdosierung kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen. Es sollte immer zusammen mit Bärlauch und Chlorella eingenommen werden, damit das aus den Zellen frei gewordene Quecksilber im Bindegewebe auch abtransportiert werden kann. Solange noch Amalgamfüllungen vorhanden sind, darf es nicht eingenommen werden, da der Organismus durch das Hin- und Herschieben des Metalls im Zentralnervensystem mit den entsprechenden Symptomen belastet wird.

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Koriander Urtinktur Ceres

Wie nehme ich den Koriander ein?

Zunächst sollen maximal 2-3 Tropfen Koriandertinktur 1 – 3 mal täglich eingenommen werden. Sofern keine Schwermetallsymptome, wie Kopfschmerzen, Gliederschmerzen oder Depressionen auftreten, kann man langsam die Dosierung erhöhen auf zunächst 3 mal täglich 10 Tropfen bis 3 mal täglich 30 Tropfen. Die Tropfen sollen auf die Zunge gegeben werden und so lange wie möglich im Mund behalten werden, bevor man sie hinunterschluckt. Sollte die Dosis zu hoch sein und Nebenwirkungen eintreten empfiehlt es sich die Dosis wieder zu reduzieren.

Was ist das Resultat einer Amalgam-Ausleitung?

Die Empfindungen während und nach der Entgiftungsbehandlung sind sehr unterschiedlich.
Sie reichen von gar keinen Empfindungen bis hin zur einer erheblichen Erleichterung, einem Gefühl von Lebensfreude und Gesundheit.

Welche Alternativen gibt es zu dieser Behandlung?

DMPS ist ein Chelatbildner und sehr effektiv. Die auftretenden Befindlichkeitsstörungen sind deutlich stärker.

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Kann man eine Amalgamausleitung selber machen?

Im Rahmen einer Amalgamausleitung werden zunächst all deine bestehenden Amalgam-Füllungen entfernt und ausgetauscht. Für diesen Schritt ist es zwingend notwendig zum Zahnarzt zu gehen!

Anschließend kannst du deinen Körper beim Abbau des sich im Körper abgesetzten Quecksilbers aus dem Amalgam unterstützen. Dies kannst du mit geeigneten Hausmitteln, Lebensmitteln, Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Präparaten eigenständig vornehmen. Dennoch ist es definitiv sinnvoll den Arzt deines Vertrauens zu Rate zu ziehen und von ihm eine Anleitung zu bekommen. Außerdem kann dir das wissenschaftliche Paper von der Klinghardt Academy zur Amalgamausleitung helfen.

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Zuletzt aktualsiert am 12. Oktober 2019

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